Vor einem sonnigen Grasfoto sind zwei gezeichnete Peronen, ein lächelnder Mann und ein fröhliches Kind. In der Mitte eine lächelnde Schildkröte

Natur & Mensch

Wasserbüffel als nachhaltige Landschaftspfleger

Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. Landsberg am Lech

Einsatz von Wasserbüffeln als nachhaltige Landschaftspfleger in der Region. 

Momentan arbeiten wir an einer Machbarkeitsstudie zum Beweidungsprojekt. Falls diese positiv ausfällt, freut sich die HONUA Stiftung auf eine baldige Zusammenarbeit mit dem LBV Landsberg am Lech.

Ein schwarzes Wasserbüffelweibchen mit seinem kleinen schwarzen Kälbchen

Im Landkreis Landsberg am Lech, gibt es Niedermoorgebiete, die durch den Einsatz von Wasserbüffeln (Nassbeweidung) ein erhebliches Stück weit renaturiert werden können.

Foto: Oliver Wittig, LBV, Wasserbüffel im bestehenden Beweidungsprojekt Donaumoos

Was spricht für Nassbeweidung?

  • Geringe Besatzdichten mit den Büffeln reichen in sumpfigem Weideland aus, die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten enorm zu fördern
  • Wasserbüffel sind robust und widerstandsfähig gegen Krankheiten, vertragen Temperaturen bis -24 Grad und gelten als sehr umgänglich (auch die Bullen)
  • Wasserbüffel sind Fleisch- und Milchlieferanten (z.B. Büffel-Mozzarella) und stellen inzwischen eine attraktive Marktnische für Landwirtinnen und Landwirte dar.
  • Sie eignen sich aufgrund ihrer Umgänglichkeit auch für Begegnungen zwischen Menschen und Tier (z.B. Wasserbüffel-Safari Benediktbeuern)

In Bayern liegen bereits vielfältige und positive Praxiserfahrungen mit Wasserbüffeln vor – beispielsweise beim LBV selbst sowie am Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern, mit dem eine Zusammenarbeit angestrebt wird. Zudem stehen bewährte Fachhandbücher, wie etwa das der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege „Beweidung mit Wasserbüffeln“, zur Verfügung.